Gelesen: “Blasphemy” von Douglas Preston
Mit diesem Buch bin ich vor ein paar Tagen fertig geworden. Eigentlich sollte das meine Lektüre für den kürzlichen Interkontinentalflug werden, aber da die Filmbestückung in den Flugzeugen so gut war war, bin ich gar nicht zum Lesen gekommen.
Wie der Titel schon sagt, geht es um Blasphemie, also um Gotteslästerung. Die Geschichte ist ein Thriller im Milieu der gerade sehr aktuellen Wissenschaft/Religion-Berührungspunkte. Die USA möchte im Bereich der Teilchen-Forschung nicht hinter den Europäern zurückbleiben (siehe LHC in Genf) und baut mit Regierungsgeldern ein noch größeren Teilchenbeschleuniger in der Wüste von Arizona, um den Urknall zu erforschen. Leider bringen die Experimente nicht die gewünschten, sondern sehr seltsame Ergebnisse, und als ein paar fundamentale Christen davon Wind bekommen, treten diese eine apokalyptische Protestbewegung los.
Das Buch zieht sich am Anfang ein wenig, ist dann aber ein “Page-Turner”, bevor der Schluss dann wieder ein wenig enttäuschend, aber wenigstens realistisch ist.
Der Schreibstil ist recht erfrischend und orientiert sich auf technischer Seite an relativ aktuellen Gegebenheiten (Internet, Google, Blogs).
Alles in allem ein technisierter spannender Roman mit religiösen Anklängen, passt also genau in mein Beuteschema.
Technorati-Tags: preston, blasphemy, thriller, book





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