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7. April 2009
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A tribute to The lamb lies down on Broadway

A Tribute to The Lamb Lies Down On Broadway [UK-Import]

Normalerweise ist es ja geradezu Majestätsbeleidigung, wenn man versucht, ein Weltklasse-Album wie The lamb lies down on Broadway (das Abschiedsgeschenk von Peter Gabriel an die Genesis-Fans) zu covern, aber hier hat es einer getan und es ist gut geworden.
Rewiring Genesis nennt sich das Projekt, das der Schlagzeuger/Frontmann der Kapelle Spock’s Beard – Nick d’Vigilio – aus dem Boden gestampft hat, um das Album “A Tribute to the lamb lies down on Broadway” aufzunehmen.
Er selbst spielt Schlagzeug/Percussion und singt bis auf wenige Ausnahmen alle Gesangsparts. Die Arrangements sind nicht so sehr verschieden vom Original, aber mit der aktuellen Technik, ein paar Bläsersätzen hier und da, und ein bisschen anders gesungen, hat das immerhin über 35 Jahre alte Material plötzlich ganz neue Kraft.
Nicht falschverstehen, das Originalalbum ist natürlich genial. Ich habe auch schon die ebenfalls geniale Fast-Original-Show von “The musical box” live genossen, doch diese Jungs versuchen ja gerade, das Original Eins zu Eins zu kopieren.
Nick hat diesen Anspruch bei Rewiring Genesis gar nicht, und seine Versionen gefallen mir momentan fast besser als das Original. Bisher war ich eher ein Fan der ersten Seite des Albums, bei Rewiring Genesis höre ich eigentlich die “zweite” Seite lieber. Vor allem die Version von “The lamia” mit Frauenbackgroundgesang kann ich nur als Anspieler empfehlen.

Der Artikel wurde am Dienstag, den 7. April 2009 geschrieben. Er ist abgelegt unter folgenden Kategorien: Anhören, Macht Spass, Muss man haben. Sie können hier einen Trackback senden Trackback zum Artikel anlegen. Kommentieren Sie den Artikel und lassen Sie sich bei neuen Kommentaren Feed für Kommentare automatisch benachrichtigen.

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Kommentare (3)

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Jochen

schrieb am 8. April 2009 um 18:41 Uhr:

Jupp. Das Album rockt!
Wobei ich “The Lamia” im Original immer noch besser finde.

Ich hab diese neue Version vom Lamb glaub ich 10 Mal am Stück durchgehört.
Ja, es ist so gut. Also reinhören!
Und vielleicht bringt es den einen oder anderen geschlechtsneutralen Mitleser dazu sich mit den alten Genesis zu beschäftigen. Wer nur die Phil Collins Ära kennt, der verpasst echte musikalische Sensationen wie “Supper’s Ready” auf dem Foxtrot-Album. Ein 24-Minuten-Epos, das seinesgleichen sucht.
Gerade sind auch die neu abgemischten alten Alben von Genesis auf dem Markt in einer schicken Box mit zig Zugaben.

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