Straight Edge!

Meine Identitätskrise hat ein Ende. Dank dem Spiegel weiß ich nun endlich, welcher Szene ich angehöre: STRAIGHT EDGE oder szenetypisch sXe.
Die Philosophie ist: nicht trinken, nicht rauchen, keine Drogen, Sex nur mit festen Partnern.
Ok, damit kann ich mich ja tatsächlich vollkommen identifizieren. Natürlich gibt es aber noch ein paar Modifikationen, die ich nicht gutheißen kann :
- Vegan oder vegetarisch leben (ok, ich bin Sichtvegetarier, aber ich glaube, das zählt nicht)
- Verzichten ganz auf Sex (nee, hab’ ja 2 Kinder
) - Verzichten auf Medikamente (naja, muss schon viel zusammenkommen, dass ich Medikamente nehme, aber gar keine…)
- Verzichten auf Koffein (nope, das geht gar nicht. Kaffeeverzicht ist ok, aber ich brauche die braune Brause)
Die Gründe wiederum kann ich gut nachvollziehen, das erzähle ich fast wortgenau auch so:
Wunsch nach Selbstkontrolle, Freiheit, bewusstem und gesundem Leben und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und sich selbst.
Und dann gibt es zu dieser Lebenseinstellung auch noch passende Musik? Die Bands kenne ich nicht, und anhand der Beschreibung wird das sicherlich bei mir nicht passen, aber ich werde es mir mal anhören.
Mmh, irgendwie hat das Ganze aber noch einen radikalen Beigeschmack, den ich eigentlich nicht teile. Mir ist es relativ egal, wenn sich andere nicht “straigt edge” verhalten, ist einzig und allein ihre Sache.



Kommentare (7)
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straight edger
schrieb am 22. Mai 2009 um 07:52 Uhr:
Hallo Hose ohne Name,
ich finnde du bist vielleicht Vegetarier und du bist vielleicht treu. Vielleicht trinkst du auch sogar nichts… aber von sxe sehe ich in dir null
“”" Die Bands kenne ich nicht, und anhand der Beschreibung wird das sicherlich bei mir nicht passen”"”
“”"Verzichten auf Koffein (nope, das geht gar nicht. Kaffeeverzicht ist ok, aber ich brauche die braune Brause) “”"”
Wenn du einer auf cool machen willst dann amchst anders aber nenn dich nicht sce freundchen.
Ich glaube du solltest dich infromieren was wirklich sxe bedeutet.
2
Patric
schrieb am 29. Mai 2009 um 08:59 Uhr:
Ho ho ho, langsam mit den jungen Pferden. Wie in dem Artikel beschrieben, habe ich bei Spiegel die Erklärung dieser “Jugendkultur” gelesen, mich dann bei Wikipedia informiert und habe einige Parallelen zu meinem Lebensstil gesehen und dies hier publiziert. Ich habe auch durchaus festgestellt, dass einige Sachen nicht passen.
Und aktuell laufe ich auch nicht rum mit sXe-Kennzeichnung oder versuche Leute dahin zu bekehren.
Also keine Angst, ich ziehe “Deine” Bewegung nicht in den Schmutz, ich pöser Pursche.
3
baskossix
schrieb am 27. Juni 2009 um 13:12 Uhr:
Straight Edge ist mir ein neuer Lebensstil. Also die Lebensweise kenn ich zwar, aber unter dem Begriff war sie mir unbekannt. Ich denke man kann diesen Lifestyle als eine normale Art zu Leben nennen.
4
XvanX
schrieb am 21. Juli 2009 um 16:43 Uhr:
Dann bist du vielleicht Gesunheitsfanatiker und lebst “drug free”, aber straight edge ist ein Lebensgefühl und eine Einstellung die sich sehr sehr stark in der Musik wiederspielgelt. Sie wird von Stolz und Selbstdisziplin getragen und ist ein “lifetime commitment”, kein Trend dem man nachläuft weil er cool ist oder grade passt. Entwerder ganz oder gar nicht und wenn dir das nicht passt dann lass die Finger davon und such dir was anderes!!!
5
Patric
schrieb am 21. Juli 2009 um 20:16 Uhr:
Also irgendwie scheinen sich da ja Leute angepisst zu fühlen, deshalb *nochmal* zur Klarstellung: Ich habe von der Bewegung gelesen, habe Parallelen zu meinem Lebensstil festgestellt und fand das interessant, weil ich sXe vorher nicht kannte. Mehr nicht.
Und zum Thema Trend hinterherlaufen und “lifetime commitment”: Ich mache das nun schon seit 40 Jahren, so lange gibt es sXe wohl nicht nicht, oder?
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